Freitag, 16. November 2018

[ #informatik ] Kein Kinderkram: Cyberkitchen - Die Sesamstraße zu Cyberwar, Cyberspionage und Cybercrime


Die Miniserie "Cyberkitchen - Gefahr im Netz" der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen will sensibilisieren - für die Angreifbarkeit und Verwundbarkeit unserer globalen und vernetzten Gesellschaft.

Wer nicht fragt bleibt dumm!. Im März 2013 startete der erste Pilot der Webvideo-Serie "Cyberkitchen - Gefahr im Netz". Eine voll verkabelte Wohnküche aus Pappmaché. Mittendrin: Leila und Ikarus, zwei Handpuppen-Charaktere. In ihre Cyberkitchen - ein Ort mit Retro-Charme - laden die beiden diverse Experten ein, um in alter Sesamstraßen-Tradition "Wer nicht fragt, bleibt dumm!" die aktuellen Gefahren aus dem Internet genauer zu betrachten.


Ikarus ist der alleswissende, leicht paranoide Computer-Nerd in Mausgestalt, Leila die knallgelbe Techniknutzerin, die an das Gute im Menschen glaubt. Befragt wurden in ihrer voll verkabelte Wohnküche aus Pappmaché bisher unter anderem ein Hacker, ein Landeskriminaldirektor, ein Verfassungsrechtler und ein Sicherheitsforscher.

Cyberwar, Cyberspionage und Cybercrime: das sind großen Themen in der kleinen Cyberkitchen. Drohnen, Smart-TVs und Kaffeemaschinen greifen an. Auch vor historischen Fragen wie etwa die Entwicklung vom Ersten Weltkrieg bis zum Cyberwar und dessen verfassungsrechtlichen Aspekten schrecken Leila und Ikarus nicht zurück.

Allen Folgen stehen auch zum Download bereit - wahlweise in SD- oder HD-Qualität - und verfügen über eine CC-Lizenz.


[ #MINTsprint ] 

Donnerstag, 18. Oktober 2018

[ #technik ] Technologie rockt'n Roll - Die Elektrogitarre


Der Rock'n'Roll ist auch der Triumph der Technik auf dem Gebiet des Klangs. 

Die Elektro-Gitarre und das Radio sind weitere Schlüssel zur Erfolgsgeschichte. Schlagzeug und Percussion sind nicht das instrumentale Kernelement, denn sie funktionieren ohne Elektrizität sehr gut. Aber was macht man mit einer elektrischen Gitarre, die nicht angeschlossen ist? Auf der Macht des Verstärkers beruht die wesentliche Wirkung.

Die geniale Idee, Stahlseiten zum Induzieren eines elektrischen Stroms in eine Kupferdrahtspule zu benutzen und diesen Strom mithilfe einer anderen elektrischen Vorrichtung zu verstärken, hat aus der Gitarre etwas gemacht, von dem ihre arabischen Erfinder nicht einmal träumten. Mit Jimi Hendrix und seiner zertrümmerten E-Gitarre begann die Reflektion dieses Rock'n Roll-Elements über die Macht der Technik, mit ihm endete sie zumindest vorläufig auch.


Der Rock'n Roll hat sich von Anfang an des Radios bedient; ohne Radio und die sich entwickelnde Tonträgertechnik wäre sein Erfolg kaum denkbar. Rundfunkstationen, die sich durch eine entsprechende Musikauswahl - Blues, Jazz, Gospel und vor allem die verschiedenen Stilrichtungen des aufkommenden Rhythm & Blues - an die afroamerikanische Bevölkerung der USA als Zielgruppe für ihre Werbung richteten, gab es in immer größerer Zahl schon in den Kriegsjahren. Steigende Löhne im Zusammenhang mit dem wachsenden Arbeitskräftebedarf der mit der Rüstung verbundenen Industriezweige hatte auch sie für die Rundfunkwerbung interessant werden lassen. Die Zielgruppen für ihre abzusetzende Werbung bauten sich die kommerziellen Rundfunkstationen über das Musikprogramm auf.

Auf der Basis einer regelmäßig erneuerten playlist, in der alle Titel aufgeführt waren, die im Programm eingesetzt werden durften, erfolgte seine Zusammensetzung mit genau jener Musik, die die potentiellen Kundenkreise der Werbeträger ansprach. Die so entstandenen Rhythm & Blues-Stationen hatten sich Anfang der fünfziger Jahre über das ganze Land ausgebreitet. Und da es unmöglich war, die Rassentrennung auch im Äther aufrechtzuerhalten, bedurfte es nur des Drehens an der Sendereinstellung, um diesen Stationen mit ihrer Musik und der atemberaubenden Sprechweise ihrer Diskjockeys zuzuhören.

 [ #MINTsprint ] ⇒ 

Donnerstag, 13. September 2018

[ #naturwissen ] Apfelbatterie-Experiment


Was ist eigentlich Strom? Und wie funktioniert das, wenn Strom "fließt". 

Mit dem Apfelbatterie-Experiment könnt ihr es ausprobieren. Kann man mit Hilfe von Apfelhälften, Blech und Draht eine Diode zum Leuchten bringen? Und funktioniert das Experiment auch mit Zitronen oder Bananen? Im folgenden Experiment sollen einfache Grundlagen der Elektrizitätslehre vermittelt werden.

 [ #MINTsprint ]

[ #technik ] Brücken – Tolle Experimente nicht nur für den Unterricht


Ein MINT-Technik Angebot (nicht nur) für Haupt- und Mittelschüler mit tollen Basteleien und Experimenten.

Aktuell findet man immer ein Brückenthema entweder lokal oder in den Nachrichten. Immer wieder hört man von Brückeneinstürzen. Fast immer gibt es weltweit eine noch größere oder längere Brücke in Planung.  Für die Altersgruppe der etwa 14jährigen ist dieses Thema sehr geeignet, um sie an ein technisches Thema heranzuführen. Vor allem durch den Modellbau und wirklich spannende Brückengeschichten bleibt das Interesse an diesem Technik-Projekt für lange Zeit erhalten.


[ #MINTsprint ] 

Donnerstag, 23. August 2018

[ #technik ] Globalisierung – Urbanisierung – Transport


Wie sieht die Mobilität und der Transport von morgen aus?

Eine der größten Herausforderungen für Gesellschaften ist, zukunftsfähige Mobilität für Menschen und Güter auch weiterhin zu ermöglichen. Angesichts weltweiter Entwicklungen wie Globalisierung und Urbanisierung werden insbesondere von digitalen Lösungen nachhaltige Verbesserungen erwartet.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
#MINTsprint ] 

Mittwoch, 22. August 2018

[ #naturwissen ] Forscherbuch „MINT-ChemieExperimente“: CHEMIE in der GRUNDSCHULE - WASSER


Dieses Forscherbuch ist für den ersten Kontakt der Schülerinnen und Schüler mit chemisch-physikalischen Arbeitsmethoden und technischen Geräten gedacht.  
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
#MINTsprint ] 

Donnerstag, 16. August 2018

[ #naturwissen ] Der Dynamo Erde - Das Erdmagnetfeld


Das Erdmagnetfeld ist mit dynamischen Vorgängen im Erdinneren und in der Atmosphäre verbunden. Es entsteht durch Dynamo-Prozesse im Erdkern und bildet einen Schutzschirm gegenüber energiereicher kosmischer und solarer Strahlung.

Dieses Feld unterliegt jedoch kontinuierlichen Schwankungen in seiner Stärke und Richtung. Erdmagnetfeldvariationen, bedingt durch Prozesse im Erdkern, finden auf unterschiedlichsten Zeitskalen von Jahren bis hin zu Jahrmillionen statt und werden unter dem Begriff Säkularvariation zusammengefasst.

Seit etwa 200 Jahren werden diese Feldvariationen durch weltweit verteilte erdmagnetische Observatorien gemessen. In Österreich werden diese Variationen seit fast 170 Jahren durch die ZAMG, gegründet als Zentralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus, aufgezeichnet.
 Diese Beobachtungen mit bisher nicht erreichter Genauigkeit werden aktuell am Conrad Observatorium gemacht, einem der neuesten und am modernsten ausgestatteten Observatorien der Welt.

Durch die lange Zeitreihe magnetischer Observatoriumsmessungen, die bis ins 19. Jhd. zurückreichen, konnten einige Besonderheiten des Erdmagnetfeldes identifiziert werden. Auffallend ist ein signifikanter Abfall der gesamten Magnetfeldstärke (Dipolmoment) über den ganzen Beobachtungszeitraum.

Dipolment und Deklination. Das Dipolmoment nahm in diesem Zeitraum um mehr als 10% ab. Auch die Richtung des Magnetfeldes änderte sich deutlich, die Deklination in Europa um etwa 20°. Um die zeitlichen Abhängigkeiten dieser Beobachtungen auch auf längeren Zeitskalen zu untersuchen und damit die Ursachen dieser Säkluarvariationsprozesse zu hinterfragen ist es jedoch notwendig den Beobachtungszeitraum deutlich auszudehnen.

Auch die Temperatur beeinflusst das Erdmagnetfeld: Die so genannte Curie-Temperatur bildet beispielweise eine Grenze, oberhalb der ein Material seine Magnetisierung verliert. Für Gestein liegt die Curie-Temperatur bei etwa 580° und wird in einer Tiefe von durchschnittlich 25km erreicht. Mit diesem Wissens könnten Geothermiker mit Hilfe der Magnetik-Karte zusätzlich Rückschlüsse auf Wärmeflüsse in der Erde ziehen.

Conrad Observatorium. Das Conrad Observatorium ist ein geophysikalisches Observatorium, welches ein breites Spektrum an Beobachtungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt. Das Observatorium ist nach dem österreichischen Geophysiker Victor Conrad (1876 - 1962) benannt, welcher viele Jahre an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien arbeitete. Es befindet sich ca. 50 km südwestlich von Wien in einem Naturschutzgebiet auf dem Trafelberg, Niederösterreich, knapp über 1000 m Meereshöhe. Das Observatorium ist fast zur Gänze unterirdisch angelegt und garantiert damit, unter anderem, konstante Temperaturbedingungen für alle eingesetzten Messtechniken. Mit seiner Bandbreite an unterstützten Messverfahren, der Instrumentierung und dem Layout der Messstollen stellt das Conrad Observatorium einen weltweit einzigartigen Forschungs- und Entwicklungsstandort für Erdwissenschaftler aller Fachrichtungen dar.

 [ #MINTsprint ]