Mittwoch, 6. November 2019

[ #naturwissen ] Thema: Synthetische Biologie


Die Erbsubstanz ist das wichtigste molekulare Baumaterial, mit dem Bioingenieure Zellen mit neuen Eigenschaften konstruieren wollen. 

Im Unterschied zur Gentechnik werden nicht nur z. B. einzelne Gene von Organismus A zu Organismus B transferiert, sondern das Ziel der synthetischen Biologie ist es, komplette künstliche biologische Systeme zu erzeugen. Diese Systeme sind der Evolution unterworfen, sollen aber bis zu einem gewissen Grad „mutationsrobust“ gemacht werden.

Die synthetische Biologie ist ein Fachgebiet im Grenzbereich von Molekularbiologie, organischer Chemie, Ingenieurwissenschaften, Nanobiotechnologie und Informationstechnik. Sie wird von einigen ihrer Vertreter als die neueste Entwicklung der modernen Biologie bezeichnet.

Im Fachgebiet synthetische Biologie arbeiten Biologen, Chemiker und Ingenieure zusammen, um biologische Systeme zu erzeugen, die in der Natur nicht vorkommen. Der Biologe wird so zum Designer von einzelnen Molekülen, Zellen und Organismen, mit dem Ziel biologische Systeme mit neuen Eigenschaften zu erzeugen.


Dossier. Synthetische Biologie ist heute im Wesentlichen noch Grundlagenforschung. Allerdings eröffnet sie mittelfristig auch Möglichkeiten für biotechnologische Anwendungen – von Diagnostika, Impfstoffen und Medikamenten über Biosensoren bis hin zu Biokraftstoffen. Ein Online-Dossier gibt einen Überblick über aktuelle Konzepte und mögliche Anwendungen, über die gesellschaftliche Debatte und wie sich die Synthetische Biologie derzeit fortentwickelt.

1 Womit beschäftigt sich die Synthetische Biologie?
2 Der Ingenieursblick auf biologische Systeme
3 Arbeitsfelder – Woran Bioingenieure forschen
4 Anwendungsbeispiele: Blick in die Zukunft
5 Der Studenten-Wettbewerb iGEM
6 Ethische, gesellschaftliche und rechtliche Aspekte
7 Wer forscht in Deutschland zur Synthetischen Biologie?
8 Förderung der Synthetischen Biologie im Überblick
9 Exkurs: Synthetische Biologie in der Kunst

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[ #technik ] Origami für Architekten

Bildquelle: Origami-Kids

Die "Mathematik des Origami" hatte das Papierfalten sogar an das deutsche Bauhaus als Kunst gebracht. 

Papierarbeiten waren hier schon von 1925 bis 1928 Teil des Vorkurses von Josef Albers.

Da Origami mit einfachen Grundtechniken und durch geometrische Variationen eine erstaunliche Formvielfalt zu erzeugen in der Lage ist und auch komplexe Formen mit einfachen Mitteln erzeugt werden können, wurde dieses Wissen auch auf die Konstruktion von Faltwerken mit Brettsperrholz und in der Stahlbetontechnik übertragen.



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Samstag, 2. November 2019

[ #naturwissen ] eLexika - Farbstoffe, Pigmente & Färbepflanzen


Farbstoffe, Pigmente & Färbepflanzen

Es ist ein schöne aufbereitete Website mit viel verlinkter Information und frei von der gescheitknappen Lexikon-Sprache.

Es sind zwei kleine "Online-Lexika", das "Lexikon der Farbstoffe und Pigmente" und das "Lexikon der Färbepflanzen". Sie sind keinesfalls nur "Abfallprodukt" eines engagierten Chemielehrers, sondern schaffen durch Wissen aus Chemie und Biologie neben Einführung in die Farben und Kürze auch Übersicht und Verständlichkeit. Dazu noch Infos "Das Phänomen Farbe" und "Chemie und Malerei". Weit mehr Information als man für den Smalltalk bei Vernissagen für ein ganzes Jahr braucht.

Lexikon der Farbstoffe und Pigmente. Gleich vorneweg: Es ist ein schöne aufbereitete Website mit viel verlinkter Information und frei von der gescheitknappen Lexikon-Sprache. Die scheinbar so spartanischen 36 Stichwörter verbergen zuerst den Schatz der sich auftut, wenn man sich auch nur auf einen der Einträge begibt. Schnell bewegt man sich zwischen interessanten geschichtlichen Details, chemischen Erläuterungen und Anwendungen in der Kunst. Und immer tut sich irgendwo auch noch ein "Überraschungsei" auf, sei es ein weiterführender Link, ein Download, eine Rezeptur oder ein Gemädle oder Künstler.

Kleines Lexikon der Färbepflanzen. Von demselben Autor stammt auch das "Kleine Lexikon der Färbepflanzen", das schöne Informationen und Bildmaterial zu einer (nicht allzugroßen) Zahl von Färbepflanzen bereitstellt. Neben Geschichtlichem und Botanischem werden Erläuterungen zur Farbstoffgewinnung und zur Anwendung gegeben.

Das Phänomen Farbe
. Bestandteil der erwähnten Webseite ist auch "Das Phänomen Farbe", das knappe Erläuterungen in schöner Gestaltung über Licht und Farbe - Auge und Gehirn - Farbsysteme - Farbkontraste - Farbsymbolik - Farbe in der Kunst - Pigmente und Farbstoffe liefert. Weit mehr Information als man für den Vernissagen-Smalltalk eines ganzen Jahres braucht.

Chemie und Malerei. Wiederum ist es ein Unterrichtsseite für die Chemiestunde, sie bietet aber neben bild- und geschichtsreichen "Pigmentlehre" eine Auswahl von Gemälden und deren Pigmentanalysen, Gemälde von Giotto bis Van Gogh.


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Sonntag, 27. Oktober 2019

[ #naturwissen ] Kostenlose wertvolle Materialien für den Biologieunterricht


www.biologieunterricht.info ist eine private Site mit Materialien und Ideen zum problemorientierten Biologieunterricht und weiteren Themen. 
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
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Mittwoch, 7. August 2019

[ #informatik ] Roboter steuern und programmieren mit Scratch


Was ist eigentlich der Unterscheid zwischen einem ferngesteuerten Spielzeug und einem Roboter? 

Mit kleinen Robotern wie dem mBot kann man den Unterschied herausfinden, denn er ist beides. Entweder ich programmiere mir die Fernsteuerung für ihn selbst oder benutze eine Fernbedienung. Mit entsprechendem Code kann er aber auch selbstständig einer Linie folgen oder ein Hindernis per Ultraschallsensor erkennen, um nicht dagegen zu fahren. Letzteres sind klassische Beispiele für den Einstieg in die Robotik und einfach zu programmieren.

Diese Roboter kommen als Baukasten und lassen sich auf unterschiedliche Art programmieren. Am einfachsten am PC mit einer visuellen Programmiersprache, die auf Scratch 2 aufbaut. In dem Programm mBlock müssen die Befehle in Form von Blöcken zusammengeschoben werden, ähnlich wie beim Calliope.


Von der Harvard Graduate School of Education wurde ein hervorragendes Handbuch zu Scratch entwickelt. Hervorragend deshalb, weil es sehr handlungsorientiert ist, kreative Freiräume lässt und wie von selbst auch Routinetätigkeiten des Programmierens wie Fehlersuche, etc. einbindet. Ein Team der PH Niederösterreich (Susanne Weigl und Ingeborg Lechner) haben das Buch jetzt ins Deutsche übersetzt.


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Freitag, 12. Juli 2019

[ #physik ] Anleitung zur Papierfliegerei


Viel Spaß für Eltern, Kinder und Werkunterricht bietet diese Website. 

Und wer sich schon einmal in die "Papierflieger-Terminologie" eingearbeitet hat, dem ist auch Anerkennung sicher. Die kostenfreien Bauanleitungen gibt es für leichte / durchschnittliche / schwierige Modelle. Aber auch die mit der "leichten" Bauweise fliegen und bringen Höchstleistungen.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
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Donnerstag, 11. Juli 2019

[ #astronomie ] Unterrichtsmaterial: Milchstraße


Woraus besteht die Milchstraße? Unterichtsmaterial der ESA (Europäische Weltraumorganisation) für die ~ 4. Schulstufe.

Die Schülerinnen und Schüler lernen handlungsorientiert, dass die Milchstraße aus Milliarden von Sternen bestehen und nur ein Bruchteil an Sternen mit freiem Auge sichtbar ist.

  • Erfahren, dass es eine unermesslich große Anzahl an Sternen in unserer Galaxie gibt
  • Erkennen, dass Sterne mit wachsender Entfernung optisch zu einer Einheit verschmelzen
  • Erfahren, wann die Milchstraße am besten zu sehen ist
  • Lernen, eine Sage über die Milchstraße kennen lernen

ZUSAMMENFASSUNG, ECKDATEN, ZIELE 3
UNTERRICHTSMODUL 1 - EINSTIEG / INPUT 4
UNTERRICHTSMODUL 2 - FORSCHEN /
EXPERIMENTIEREN 5
UNTERRICHTSMODUL 3 - DISKUTIEREN / SICHERN 6
HINTERGRUNDWISSEN 7
BILDMATERIAL 8

Schulstufe: 4. Schulstufe
Dauer: 1,5 – 2 Unterrichtseinheiten

Die Europäische Weltraumorganisation. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) wurde 1975 gegründet und besteht aus 22 Ländern. Die meisten dieser Länder sind zu klein, um allein an großen Weltraumprojekten teilzunehmen.Indem sie als Team zusammenarbeiten, können sie bei vielen verschiedenen Weltraumaktivitäten eine entscheidende Rolle einnehmen.

Folgende Länder sind Mitglieder der ESA: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und Ungarn.

Heute werden einige der wichtigsten Raketen und Satelliten in europäischen Ländern hergestellt. ESA-Länder sind auch führend im Bau von Satelliten. Das sind die Unternehmen, die zur Entwicklung, zum Bau, zum Testen und Starten von Satelliten beitragen und dadurch helfen, das Leben auf der Erde zu verbessern. Europäische Satelliten werden täglich von Millionen von Menschen genutzt. Sie zeigen uns, wie das Wetter sein wird, wie Landflächen genutzt werden und weisen uns den Weg auf den Straßen. Außerdem nutzen wir sie für Telefone und die Astronomie.

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