Montag, 4. Dezember 2017

[ #technik ] Lochkamera zum Selberbauen

Foto: Planet Schule © Planet Schule

Lochkameras kann man selbst aus Streichholzschachteln, Getränke- oder Keksdosen bauen und das Fotografieren mit der Camera obscura ist praktischer Physikunterricht.


Eine Lochkamera ist das einfachste Gerät, mit dem sich optische Abbilder erzeugen lassen. Sie benötigt keine optische Linse, nur eine dunkle Zelle und eine kleine verschliessbare Öffnung in der Frontwand, sowie lichtempfindliches Material auf der gegenüberliegenden Seite, um das entstandene Bild aufzunehmen.

Die Camera Obscura (lat. Camera - Kammer; obscura - dunkel oder auch Lochkamera) ist eine dunkle Kammer oder Schachtel, in die durch ein kleines Loch Licht hineinfallen kann. Auf der dem Loch gegenüberliegenden Seite entsteht ein spiegelverkehrtes und auf dem Kopf stehendes Abbild. Diese Projektion kann betrachtet oder aufgezeichnet werden. Diese Bauform der Camera obscura wurde im 18. Jahrhundert als Skizzierinstrument genutzt. Mit einem Blatt Papier auf der Glasscheibe konnte das betrachtete Objekt direkt kopiert werden.

Bauanleitungen.
Im Web gibt es mehrere Anleitungen für den Bau eines solchen Gerätes. Die einen Anleitungen sind schöner und plastischer, die anderen schlichter und verständlicher, die einen legen mehr Wert auf das Handwerkliche, die anderen auf den Wissensgewinn. Für Einsteiger sind allemal mehrere Anleitungen praktisch.

 [ #MINTsprint ]

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen